
Ein Eigentümer von Tesla Model Y stand nur einen Tag nach dem Kauf des Fahrzeugs mit einer Reparaturrechnung von 14.000 US -Dollar. Ein neuer Bericht legt nahe, dass dies ein größeres Problem innerhalb des Unternehmens widerspiegelt.
Shreyansh Jain, ein ehemaliger Tesla-Besitzer, musste laut einem aktuellen Bericht innerhalb von 24 Stunden, nachdem er sein neues Model Y nach Hause gebracht hatte, eine Reparaturrechnung in Höhe von 14.000 Dollar bezahlen. Während einer Familienfahrt versagte die Federung des Autos, wodurch Teile des Fahrzeugs auf die Straße fielen und er nach nur 185 Kilometern auf dem Tacho die Kontrolle über die Lenkung verlor.
Eine Untersuchung von Reuters, die sich auf zahlreiche Kunden- und Mitarbeiterinterviews sowie interne Dokumente stützte, ergab, dass Jains Erfahrung kein Einzelfall war. Sie deutete darauf hin, dass in den letzten sechs Jahren Tausende von Tesla-Besitzern ähnliche Probleme mit der Federung oder der Lenkung hatten. Trotz öffentlicher Dementis und Versuche, die Verantwortung auf die Besitzer abzuwälzen, deutete der Bericht an, dass Tesla sich dieser Probleme stärker bewusst war, als es öffentlich zugab.
Tesla verfügt über keine eigene Presseabteilung und reagierte nicht sofort auf Anfragen nach einem Kommentar. Elon Musk räumte jedoch bereits zuvor ein, dass es während der Produktionshochläufe zu Qualitätsproblemen gekommen sei. Er führte diese darauf zurück, dass die Mängel erst bei höherer Geschwindigkeit entdeckt worden seien.
Jains Familie war zunächst über ihren Kauf begeistert, wurde aber nervös, als ihr 55.000 Dollar teures Auto eine Panne hatte. Teslas Servicecenter gab zunächst an, die Reparaturkosten zu übernehmen, doch später erhielt Jain eine Rechnung über 14.000 Dollar und gab an, es handele sich um einen „vorherigen“ Schaden.
Jain musste am Ende eine Selbstbeteiligung von 1.250 Dollar bezahlen, musste erhöhte Prämien zahlen, drei Monate auf die Reparatur warten und verkaufte das Auto schließlich mit einem Verlust von 10.000 Dollar.
Dies ist nicht der erste Einblick in Teslas Qualitätsbedenken. Zu den früheren Fällen gehören Untersuchungen der NHTSA zu Lenkradablösungen und behördliche Kontrollen von Autopilot- und vollautonomen Fahrfunktionen. Tesla hat Fehler im Fahrerüberwachungssystem nach einer Anweisung der NHTSA über ein drahtloses Update behoben. Tesla-Besitzer haben im Laufe der Zeit Probleme von Problemen mit der Verarbeitungsqualität bis hin zu Unzulänglichkeiten im Servicecenter angesprochen.
---------Das Artikel Ist teilweise Auszug von SavvyDime.